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r i t e s d e p a s s a g e
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Geburt
Mit der Geburt eines Kindes beginnt sein sichtbares, "bürgerliches"
Leben. Eine Frau und ein Mann werden zu Eltern. Sie haben Verantwortung
für den kleinen Menschen. Eine Mischung aus Wünschen, Hoffnungen,
aus Unsicherheiten und Ängsten begleitet diese neue Lebensphase.
Menschen aller Kulturen haben schon immer empfunden, daß solche
Lebenseinschnitte besonders gestaltet werden müssen. Rituale um Geburt,
Hochzeit und Tod helfen, sich auf die neue Situation einzustellen. Rituelles
Handeln ist wie ein Geländer, an dem man sich in unbekannte (Lebens)Räume
vorwagen kann. Es ist vielfach erprobt und bewährt, es ist eine Form
von Lebenshilfe.
In unserer Kultur wird die Gestaltung entsprechender
Rituale traditionell von den Kirchen übernommen. Viele Menschen verstehen
aber heute nicht mehr, was z.B. im Taufritual genau geschieht: Warum das
Wasser? Warum die Paten? Warum die alten Formeln?
Andere können oder wollen aus den verschiedensten
Gründen die Angebote der Kirchen gar nicht mehr wahrnehmen.
Aber die Fragen bleiben:
Wie wähle ich den Namen für das Kind aus?
Was gebe ich ihm mit?
Wie begleite ich mein Kind?
Wieviel Verantwortung habe ich?
Wo bekomme ich Hilfe?
Und es bleibt der Wunsch, den wichtigen Lebenseinschnitt
Geburt/ Namensgebung seiner Bedeutung entsprechend zu gestalten.
GRENZGÄNGE
bietet Ihnen an, Sie beratend bei der Gestaltung und Deutung der Taufe
Ihres Kindes innerhalb der Kirche oder bei der Gestaltung eines Festes
zur Namensgebung außerhalb der Kirche zu unterstützen.
Es geht dabei nicht um eine "Neuerfindung" von Ritualen,
sondern um eine Neugestaltung aus dem überlieferten Fundus unserer
mitteleuropäischen Kultur.
( Beispiel)
Es geht darum, die helfende und Sinn-volle Dimension
rituellen Handelns wiederzuentdecken und zu aktualisieren.
Es geht um die Auseinandersetzung mit allen Aspekten
des Lebenseinschnittes Geburt, sowohl mit den positiven als auch mit den
"schwierigen".
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