|
|
r i t e s d e p a s s a g e
|
Warum die Frau den Hut aufhatte.
Eine kleine Kulturgeschichte des Hochzeitsrituals
Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht (Februar 2008)
ISBN: 978-3525604373 19,90 €
Heiraten? Warum überhaupt? Und wenn man es tut, wie?
Heiraten ist heute nicht mehr so selbstverständlich
wie noch vor wenigen Jahrzehnten. Damals war relativ klar,
wie "man" es macht. Heute besteht zwar eine
große Freiheit in der Lebens- und Beziehungsgestaltung,
aber neuerdings taucht vermehrt großes Interesse
an Formen und Ritualen auf. Hochzeit ist nach wie vor
"die" Feier des Lebens. Wer heiraten will, wird umworben
wie kaum ein anderes Publikum. Eine Unzahl von Ratgebern
hilft beim Serviettenfalten und Redenschreiben. Aber macht
eine Feier, die viel Geld kostet, auch wirklich glücklich?
Wie findet man Formen, die für die eigene Lebenssituation
passen? Muss man sich alles selbst neu ausdenken?
Dieses Buch erklärt ausführlich, woher unsere
Hochzeitsriten stammen und was sie bedeuten. Es beschäftigt
sich mit der dramatischen Dynamik des Hochzeitsrituals und
dem Mythos vom "schönsten Tag des Lebens".
Hier wird erzählt, was das Hochzeitsgeschehen mit
Braut und Bräutigam wirklich macht.
Das Buch erzählt Hochzeitsgeschichten von der Antike bis heute
und verdeutlicht sowohl Ähnlichkeiten wie auch Unterschiede
der Formen. Interviews mit Menschen, die vor kürzerer
oder längerer Zeit geheiratet haben, verdeutlichen,
was tatsächlich hilfreiche Formen sind und wie man
die unvermeidlichen Pannen überlebt.
Ein Buch für alle: Wer heiraten will, weiß
nach der Lektüre das Wie, wer nicht heiraten will,
weiß das Warum-Nicht, und wer schon geheiratet hat,
kann endlich das Erlebte einordnen.
|