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An den Schwellen des Lebens -
Rites de passage als anthropologische Konstante

Eröffnungsvortrag in der Katholischen Akademie Berlin am 17.9.1999 aus Anlaß der Akademietagung: Denkanstoß Jugendweihe - Kirchliche Rituale für Nichtchristen?

1. Terminologie

"Rites de passage" ist ein Begriff, der nicht unbedingt allgemein geläufig ist. Der Begriff "Initiation" dagegen, in synonymer Verwendung, ist allgemein bekannt und wird häufig verwendet. Er wird auf eine Fülle verschiedener Rituale bezogen, was wohl schon die Wortbedeutung von "initium" nahelegt. "Eintritt, Anfang" hat einmal eine ganz alltägliche Bedeutung. ("Sein Eintritt in den Raum ...") Der Begriff bietet sich aber auch für eine metaphorische Verwendung an: z.B. für die Aufnahme oder den Eintritt in irgendeinen Bund, eine Gruppe, eine Berufsgruppe, einen Stand, ein Amt. Er bietet sich auch für Ereignisse wie Geburt, Pubertät, Hochzeit etc. an. Wenn man sich fragt, was genau der Begriff bei diesen verschiedenen Ereignissen meint, dann stellt man fest, daß er relativ unpräzise ist.

Arnold van Genneps Bezeichnung "rites de passage" - "Rituale des Übergangs" - betont genauer, nämlich den "Übergang". Die Phase des Übergangs ist der eigentliche Dreh- und Angelpunkt dieser Rituale. An und für Übergänge im Leben des Einzelnen und der Gemeinschaft sind diese Rituale entstanden. Denn Übergänge von einer Lebensphase in die andere sind ein Problem, das den Menschen aller Kulturen und Zeiten zu schaffen machte und macht und nach Gestaltung, nach Einbindung in eine feste Form "schreit". (Wir werden auf die Gründe noch zu sprechen kommen.) Deshalb ist der Terminus "Übergangsritual" oder auch "Schwellenritual" in der Regel vorzuziehen und soll hier verwendet werden. Als entsprechendes Adjektiv verwende ich, in Ermangelung eines passenden deutschen Begriffs, statt "initiatorisch" "liminal" - vom Lateinischen limen, "Schwelle".

2. Das Limen und seine Symbole

Van Gennep hat als erster diese Übergangsrituale untersucht und systematisiert. Er unterschied zwischen Riten, die der Aufnahme in eine andere soziale Gruppierung dienen und denen, die mit dem eigenen Lebenszyklus zu tun haben. Allerdings, und das ist die grundlegende Entdeckung van Genneps, haben alle diese Riten eine typische dreiphasige Struktur:

Auf Trennungsrituale (rites de séparation) folgen Schwellenrituale (rites de marges). Den Abschluß bilden Wiedereingliederungsrituale (rites d´agrégation). Die Ausgestaltung und die Betonung der einzelnen Elemente sind natürlich sehr verschieden und je nach Anlaß, Funktion und Kultur anders gewichtet.

In Anlehnung an van Gennep hat Victor Turner die 2. Phase, Liminalphase (Schwellenphase) eingehend untersucht und die theoretischen und systematischen Aussagen van Genneps vertieft. Bezeichnend für diese Phase ist nach Turner der Zustand "Betwixt and Between" - eine Situation, in der sich eine Person oder eine Gruppe zwischen zwei genau definierten Status befindet. Ein genau definierter Status ist ein gut strukturierter Zustand mit einem kompletten Regelwerk, die Liminalphase ist eine seltsame Situation dazwischen mit ganz eigener Struktur.

Diese Zwischenstruktur ist oft eine regelrechte Antistruktur. "Grob gesagt, Schwäche ist der Schwellenzustand der Starken - Stärke der der Schwachen. Oder anders ausgedrückt, Armut ist der Schwellenzustand der Reichen und Vornehmen - Prunk und Pseudohierarchie der der Armen." (Turner)

Eigentlich ist das, was in der Liminalphase passiert "unsichtbar". Das meint, daß der Mensch durch seine Einbindung in eine Kultur konditioniert ist, in einer bestimmten Weise wahrzunehmen, zu definieren und zu klassifizieren. Was "dazwischen", d.h. nicht konditioniert, ist, ist für ihn in der Regel "unsichtbar", d.h. nicht klassifizierbar. Trotzdem zeigt die elementare Erfahrung, daß es dieses "Dazwischen" gibt. Übergänge sind nicht genau zu definieren - wann ist ein Kind nicht mehr Kind, sondern erwachsen? Ab wann genau ist eine Frau, deren Mann stirbt Witwe? Ab wann wieder heiratsfähige Frau? Wann genau beginnt die Nacht, der Tag? - Was nicht genau einzuordnen, zu klassifizieren ist macht unsicher, macht angst, vermittelt das Gefühl von Chaos.

Das Erleben dieser Schwierigkeit führt dazu, daß die Übergangsphasen mit einem Symbolsystem umgeben werden, das oft sehr komplex ist und uns manchmal bizarr erscheint. Für einen inneren, sehr komplexen Prozeß wird ein äußeres Symbol gegeben. Die Symbole, die für die Trennung vom bisherigen Status verwendet werden, sind in vielen Gesellschaften die des biologischen Todes, der Zersetzung und dergleichen negativ besetzte Bilder mehr.

Bsp. Wer vom Jugendlichen zum Erwachsenen wird, "stirbt", das bedeutet, er "stirbt" seiner bisherigen sozialen Position, um in einer anderen wiedergeboren zu werden. (Ich erinnere auch an die Taufe, wenn auch die Symbolik in der heutigen Praxis leider nicht mehr deutlich erkennbar ist. Die Elemente des altkirchlichen Taufrituals sind: Die Abkehr vom alten sündigen Leben, die Einführung in das Christentum durch Unterricht, das Untergetauchtwerden als Sterben, das Auftauchen als Auferstehen zum neuen Leben, dessen äußeres Zeichen das weiße Kleid ist.)

Der zeitweilige Tod wird in den Schwellenritualen oft sehr drastisch zum Ausdruck gebracht, z.B. indem der Neophyt lange abgesondert wird, d.h. für die Gemeinschaft nicht mehr sichtbar und deshalb wie tot ist. Oder er erhält keine Nahrung - Tote nehmen nicht die Speisen der Lebenden zu sich. Manchmal wird der Initiant weiß bemalt - das ist die Farbe der Toten. Er wird vergraben oder von Ungeheuern verschlungen, die durch furchterregende Masken dargestellt werden. Er wird verstümmelt oder verwundet. Der Neophyt erhält in der Zeit der Absonderung oft auch die Einweisung in "geheimes Wissen", das für die nächste Lebensphase wichtig ist..

Hinter diesen Riten steht die Erfahrung, daß die Übergänge im Leben und der Übergang zum irreversiblen Tod einander ähnlich sind. Sie sind mit Angst und Unsicherheit vor dem Neuen, Fremden verbunden, die wir alle kennen (uns oft aber wohl nicht eingestehen!). Indem die Übergänge innerhalb des Lebens mit der Todessymbolik versehen werden, werden auch die Grenzen zwischen der diesseitigen und der jenseitigen Welt bestimmt. Indem die Übergänge innerhalb der diesseitigen Welt einer festen Ordnung eingefügt werden, wird auch der Übergang zum irreversiblen Tod eingeordnet. Er wird in den Übergangsritualen mit ihrer Todessymbolik eingeübt und vorweggenommen. Damit wird aber nicht nur die Angst vor dem, was jenseits der letzten Schwelle ist, gemildert. Im Hineingehen in den symbolischen Tod während der Liminalphase werden auch Kräfte und Fähigkeiten gewonnen, die allem Anschein nach sonst nicht erlangt werden können und die helfen, das Leben besser zu bestehen. Jedes Übergangsritual enthält mehr oder weniger magische Elemente. Es mobilisiert psychische Kräfte, die sonst im Verborgenen geschlummert haben. Vermutlich hat jeder von ihnen ähnliche Momente in Ritualen wie Taufe, Firmung oder Konfirmation, bei Weihen wie der Priesterweihe oder bei ganz persönlichen Übergängen schon erlebt...

Ein wichtiger Punkt in Turners Untersuchungen ist das Phänomen der grotestken Übersteigerungen in vielen dieser Riten. Oft werden z.B. Masken verwendet, die alles andere zeigen als natürliche Proportionen. Ebenso sind die verwendeten Symbole oft entweder viel größer oder viel kleiner als sie natürlicherweise sind. Wir kennen das in unserer kirchlichen Symbolsprache ja auch: "Brot" und Wein in kleinsten Mengen als Leib und Blut, eine Kerze als Symbol des Glaubens, der die Finsternis erhellt etc.

Gerade durch die Übertreibungen der Symbole und Riten sollen die Neophyten lernen, die Realität zu beurteilen. Turner verdeutlicht den Mechanismus mit einem einfachen Beispiel: Setz einen Menschenkopf auf einen Löwenkörper und du fängst an, über den menschlichen Kopf im allgemeinen nachzudenken. Diese Art der Symbolisierung ist also in Wirklichkeit eine Form der Reflexion, die nicht nur auf gedanklicher Ebene stattfindet, sondern eine Reflexion, die den Menschen mit Geist, Leib und Seele erfaßt - und man sollte sich hüten, sie abwertend "primitiv" zu nennen.

Die Einführung in das ("heilige") Wissen der Gruppe vermittelt auf diese Weise dem Neophyten ein gewisses Maß an Abstraktionsfähigkeit, gibt ihm Erklärungsmuster. Gleichzeitig erhält der Neophyt in dieser Phase die (geheimnisvolle) Kraft, mit deren Hilfe er seine neue Aufgabe erfüllen oder seine neue Stellung einnehmen kann.

3. Nicht nur der Einzelne, auch die Gesellschaft braucht die Riten

Turner spricht von zwei "Haupt-Modellen" menschlicher Gesellschaften, nebeneinanderstehend und einander abwechselnd: "Das erste Modell stellt Gesellschaft als strukturiertes, differenziertes und oft hierarchisch gegliedertes System politischer, rechtlicher und wirtschaftlicher Positionen mit vielen Arten der Bewertung dar, die die Menschen im Sinne eines Mehr oder Weniger trennen. Das zweite Modell, das in der Schwellenphase deutlich erkennbar wird, ist das der Gesellschaft als unstrukturierte oder rudimentär strukturierte und relativ undifferenzierte Gemeinschaft, comitatus, oder auch als Gemeinschaft Gleicher, die sich gemeinsam der allgemeinen Autorität der rituellen Ältesten unterwerfen."

Turner hält die Spannung zwischen diesen beiden Modellen, zwischen Strukturzustand und unmittelbarer Communitas für eine Dialektik, ohne die keine Gesellschaft auskommen kann. "Eine Überbetonung der Struktur kann zu pathologischen Erscheinungsformen von Communitas führen, die außerhalb des Rahmens des Gesetzes stehen und gegen es gerichtet sind. Eine Überbetonung der Communitas, wie sie in bestimmten, Unterschiede nivellierenden religiösen und politischen Bewegungen vorkommt, kann sehr schnell in Despotie, übermäßige Bürokratisierung oder andere Formen struktureller Erstarrung münden." Bsp.: Tag der unschuldigen Kinder, Weiberfastnacht o.ä.
Übergangsrituale schaffen also auch gesellschaftliche Ventile, indem sie dem Ungeordneten einen geordneten Raum zugestehen.

4. Ritenersatz

Nun hat gerade eine der wichtigsten Gruppen der Übergangsrituale, die Rituale für den Übergang vom Kind zum Erwachsenen, in Europa schon sehr früh ihre "religiöse Aura" verloren. Allerdings bedeutet das nicht das Verschwinden oder Bedeutungsloswerden von Inhalt und Funktion dieser Riten. Zum einen gibt es abgeschwächte Formen dieser Riten, Eliade erwähnt z.B. die "bürgerliche" Erziehung der Knaben im geschichtlichen Griechenland. (Für heute könnte man meines Erachtens sowohl Konfirmation, bzw. Firmung als auch die "Jugendweihe" nennen.) Zum anderen gibt es in komplexen Gesellschaften aufgrund der fortschreitenden Arbeitsteilung Liminalität oft auch als eigene Struktur. Als Bsp. nennt Turner Klöster - noch heute gebrauchen Ordensleute die Redewendung "aus der Welt sein"...

Zum anderen aber haben "Initiationsgestalten und szenarien" nach Eliade auch z.B. in den griechischen Mythen und Sagen und in der mittelalterliche Literatur (z.B. der Artussage) überlebt, die "Initiationsklischees bis zum Überdruß wiederholt", offenbar weil sie einem "tiefen Bedürfnis des mittelalterlichen Menschen entsprachen. Die Initiationsszenarien nährten zwar nur noch die Einbildungskraft, doch ist das imaginäre Leben, wie das Leben der Träume, für die seelische Totalität des Menschen ebenso wichtig wie das Leben während des Tages." - Die "rituelle Wirklichkeit" ist verlorengegangen, aber sie hat sich zum "literarischen Motiv" gewandelt.

Eliade bezieht hier auch die Volksmärchen ein. Fast immer lassen sich die Abenteuer und Prüfungen der Märchenhelden in "Initiationsbegriffe" übersetzen. Durch die große Verbreitung der Märchen werden vor allem sie zum idealen Träger der Funktion der rites de passage. Leider kann ich dieses hier aus Zeitmangel nicht an Beispielen erläutern.

Übergangsrituale widmen sich also dem undefinierbaren Stadium zwischen dem einen und dem anderen genau definierten Status, geben diesem Stadium eine eigene, symbolische Form, trennen vom Alten, bereiten auf das Neue vor, mobilisieren (psychische) Kräfte für die Bewältigung des Neuen. Allein aufgrund ihrer Verbreitung ist es berechtigt, das Phänomen der Übergangsrituale eine anthropologische Konstante zu nennen. Keine Gesellschaft kann auf ihre Hilfe verzichten.

Das bedeutet: Wenn infolge eines Kulturwandels diese Riten, aus welchen Gründen auch immer, ihren angestammten Platz verlieren, muß deren Funktion anderweitig übernommen werden. Ich habe eben erwähnt, daß diese Funktion in unserem europäischen Raum früh von der Literatur, vor allem auch vom Volksmärchen übernommen wurde.

Der Prozeß der Funktionsübernahme hört aber nicht beim Märchen oder beim mittelalterlichen Ritterroman auf, sondern er geht weiter. Mit der Verbreitung der allgemeinen Lesefähigkeit verlagert sich die Funktion des oral tradierten Märchens als Schwellenritualersatz weiter in die Literatur, das geht vom Groschenroman über Abenteuerromane bis in die "Phantasy-Literatur". Mit dem Aufkommen des Films kann ein weiteres Medium in diese Funktion treten.

Allerdings geht mit der Änderung der Funktionsträger offenbar auch jeweils eine weitere Abschwächung einher. Praktizierte Schwellenrituale dienen, auch wenn sie scheinbar nur ein einzelnes Individuum betreffen, dem sozialen Gefüge, d.h. sie haben einen wesentlichen Gemeinschaftsbezug. Bei der Übernahme der Funktion dieser Riten durch das Märchen wird das gemeinsame (rituelle) Handeln durch das Hören ersetzt, wobei immer noch die lebendige Kommunikation zwischen Erzähler und Hörer als wesentliches Element besteht. Der Leser von "Märchenromanen" hat als Gegenüber keinen Menschen mehr, sondern das Buch. Allerdings bietet das Buch die Möglichkeit, laut daraus vorzulesen und so wieder einen Kommunikationszusammenhang herzustellen. Von dieser Möglichkeit dürfte schon allein aus technischen Gründen (Lesefähigkeit, Kosten eines Buches) in der Anfangszeit dieser Art von Buchproduktion reger Gebrauch gemacht worden sein. Der Film isoliert den Menschen dann vollends. Fixiert auf die Leinwand in einem dunklen Kinosaal ist es ihm unmöglich, den Mechanismus des Filmes zu stoppen (Erzählen und Lesen kann man beliebig unterbrechen).

Mit dieser Entwicklung der Abschwächung der ursprünglichen Funktion scheint also eine Inflation verbunden zu sein: Das Erleben und Durchleben z.B. eines unabgeschwächten Pubertätsrituals hat offenbar eine Intensität, die keiner Wiederholung bedarf (wobei das mehr oder weniger passive Miterleben der Durchführung solcher Riten für die nächsten Generationen sicher einen bestätigenden Erinnerungseffekt hat).

Mit der Abschwächung stieg das Bedürfnis nach Wiederholung an. Märchenerzählen bedurfte der Erzählgelegenheit, d.h. einer "besonderen" oder wenigstens "relativ besonderen" Gelegenheit. Ebenso das Lesen als Gemeinschaftserlebnis.

Lesen und Filmesehen als Einzelbeschäftigung bedurfte wesentlich weniger "besonderer" Gelegenheit. Das rasant wachsende für den Einzelnen nicht mehr ausschöpfbare Potential an entsprechendem Lese- und Filmstoff bot schließlich die Möglichkeit, jederzeit einen neuen Reiz zu setzten, ohne dauerhafte Wandlung.

Was hiermit deutlich gemacht werden soll ist: Das Bedürfnis nach der Lebenshilfe, die Schwellenrituale bieten ist als elementares menschliches Bedürfnis weiterhin vorhanden und sucht sich Befriedigung - ohne daß die meisten Menschen darum wissen. Eine streng strukturierte Gesellschaft braucht, wie Turner sagt, auch "unstrukturierte oder rudimentär strukturierte und relativ undifferenzierte Gemeinschaft", damit sie an der Härte ihrer Struktur nicht zugrundegeht. Und deshalb produziert die Gesellschaft auch genügend Ersatz.

Ich meine, daß aus ebendiesem Bedürfnis (dem individuellen nach Lebenshilfe in einer Übergangssituation und dem kollektiven nach "communitas" Gleicher = Gleichaltriger) auch die Jugendweihe in der DDR eine solche Karriere machen konnte und mit dem Untergehen der DDR nicht verschwunden ist. Sie ist ein dürftiger und rudimentärer Ersatz für ein tiefes, festverankertes, gefülltes und verstandenes Übergangsritual ins Erwachsenenalter, aber sie ist immerhin ein Ersatz. Ich habe in den letzten 20 Jahren allerdings auch nicht viele Firmungen und Konfirmationen erlebt, die sich in der Tiefe, dem Verständnis und der Angemessenheit und Bedeutung für Jugendliche wesentlich von der Jugendweihe unterschieden.

 

    Dr. phil.  Angelika-Benedicta  Hirsch
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